Die Stiftung der Lebenshilfe Ludwigshafen

Die Stiftung der Lebenshilfe Ludwigshafen wurde 1998 zu dem Zweck gegründet, die gesamten Immobilien der Lebenshilfe Ludwigshafen eV zu schützen und deren Instandhaltung zu übernehmen.

Die demografische Entwicklung, insbesondere der zunehmende Unterstützungsbedarf der von uns begleitendeten Menschen, aber auch die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, stellen auch an uns gewaltige Anforderungen. Diese sind vor allem Barrierefreiheit und Wahlfreiheit in vielen Lebensbereichen. Also auch für das Wohnen!

 

Wohnen und Lebensgestaltung

Mit Gründung der Stiftung wurde das Hedy-Erlenkötter-Haus in Ludwigshafen-Oggersheim,das Wilhelm-Hiemenz-Haus in Maxdorf, der Kindergarten mit der Lebenshilfe Geschäftsstelle in der Rheinhorststraße, das Wohnhaus in Dannstadt und Häuser in der Ludwigshafen-Friesenheim und Dannstadt übernommen.

In Maxdorf wurde das Kurt-Hahn-Haus für 40 Wohnheim- und 36 Tagesförderstätten-Plätze im Jahre 2002 errichtet. Das Wilhelm-­Hiemenz-Haus erhielt einen Erweiterungsbau für die Senioren- und Tagesbetreuung und zusätzlich eine Wäscherei im OG. Daran anschließend waren Wohnraumverbesserungsmaßnahmen durch den Umbau von Bewohnerzimmern und die Einrichtung eines Pflegebades erforderlich.

Um gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, mussten die Wohnangebote in Oppau und Dannstadt verändert werden. Dort gab es keine Fahrstühle, es waren nur wenige Einzelzimmer vorhanden und die Sanitäreinrichtungen mussten generalsaniert werden. So wurde das Haus in Oppau 2013 abgerissen, weil ein Umbau am Ende doch nicht alle Vorgaben an die absolute Barrierefreiheit erfüllt hätte. An gleicher Stelle wurde ein Neubau, das Hans-Werner-Kleiber-Haus erstellt, der seit Januar 2015 wieder belegt ist.

Nach langer Planung hatte die Stiftung Ende 2015 in Böhl-Iggelheim mit dem Bau eines Appartementhauses begonnen für die Bewohner, die im Wohnhaus in Dannstadt lebten, das im März 2017 bezogen wurde. Diese Wohnform bietet den Bewohnern aktuelle bauliche Standards hinsichtlich der Barrierefreiheit, individuellen Wohnraum und die Möglichkeit, bei Wunsch auch Gemeinschaft zu leben.

Weitere ambulante Wohnformen entstanden und entstehen in der Melm mit 2 Wohnhäusern, die speziellen Anforderungen von Menschen mit Behinderungen gerecht werden.

Zurzeit sind wir mit der Erweiterung des Kindergartens in der Rheinhorststraße beschäftigt. Es werden Räumlichkeiten für eine weitere integrative Gruppe geschaffen und hierbei auch die Brandschutzmaßnahmen erneuert sowie alle sanitären Einrichtungen im EG.

 

Persönliche Unterstützung

Ein weiteres großes Anliegen der Stiftung ist, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die finanzielle Unterstützung der Betreuten bei Freizeitmaßnahmen, sowie die Förderung verschiedener Therapien wie Reit-, Tier- und Musiktherapie zu gewähren.

Satzung
der Stiftung

(in Kürze verfügbar)

Ihre Ansprechpartnerin:

Judith Heer
Vorsitzende