22.09.2021

Peter Volkert übergibt Bild an Silke Methe – Eine gelungene Überraschung

Vor einigen Tagen machte sich Peter Volkert in Begleitung von Larissa Bender, beide Wilhelm-Hiemenz-Haus, spontan auf den Weg von Maxdorf in die Rheinhorstraße 22 nach Ludwigshafen, um Silke Methe, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Ludwigshafen, einen spontanen Besuch abzustatten.

Doch nicht nur das. Peter Volkert übergab ihr eines seiner selbst gemalten Bilder, das der Geschäftsführerin schon immer gut gefallen hat.

Kreatives Arbeiten, Malen und Kunst haben im Wilhelm-Hiemenz-Haus schon lange Tradition und werden engagiert betrieben.

Die Werke der Bewohnerinnen und Bewohner, wie die Bilder von Peter Volkert, werden regelmäßig in den Fluren und öffentlichen Räumen des Hauses ausgestellt und Gästen zugänglich gemacht. Auf diese Weise war auch Silke Methe auf das Bild aufmerksam geworden.

Das Gemälde von Peter Volkert mit den zwei lebehaften Figuren vor orangefarbenem Hintergrund hat jetzt einen Ehrenplatz in dem Büro von Silke Methe bekommen.

20.09.2021

Bald heißt es: Ab in die „Zelle“! - Gemeinschaftsprojekt verschafft ausgedienten Telefonzellen neues Leben als Bücherkisten

Bücherfreunde aufgepasst: in Kürze gibt es in Maxdorf an drei Standorten „Frischstoffzellen“ für alle, die gerne lesen. In einem Gemeinschaftsprojekt mit der Tagesförderstätte Kurt-Hahn-Haus, eine Einrichtung der Lebenshilfe Ludwigshafen, verhilft die Verbandsgemeinde Maxdorf ausgedienten Telefonzellen zu neuem Glanz – und neuem Leben als Bücherkiste.

Die insgesamt drei magentafarbenen Telefonzellen wurden auf dem Gelände des Bauhofs büchertauglich gemacht und in der Gemeinde aufgestellt. In den nächsten Wochen werden die Zellen vorbereitet und mit reichlich Lesestoff bestückt. Hierfür hat die öffentliche Bücherei Maxdorf bereits einige Bücher gespendet und auch viele private Bücherspenden sind bereits in der Tagesförderstätte Kurt-Hahn-Haus eingegangen.

So funktionieren es: aus den Telefonzellen können Bücher entnommen werden. Im Gegenzug sorgt jeder selbst für Nachschub, indem er seine „alten“ Bücher in der Zelle hinterlässt. An diesen Stellen in der Gemeinde sind die drei Bücherkisten zu finden:

  • Maximilianstift am Eingang zum Bewegungspark (Wormserstr. 10)
  • Haidwaldschule (Carl-Bosch-Straße 16a)
  • Friedenspark (Hauptstraße, Ecke Mittelstraße)

Ein Projekt zugunsten von Inklusion und Nachhaltigkeit

Die Bücherschränke müssen natürlich gepflegt und auf den aktuellen Stand gebracht werden: dies geschieht in Kooperation mit der Lebenshilfe Ludwigshafen durch Beschäftigte der Tagesförderstätte Kurt-Hahn-Haus, Maxdorf. Ganz im Sinne der Inklusion wird hier bald mit Engagement und Freude die neue Herausforderung aufgenommen! Auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit ist das Projekt eine Bereicherung, denn „Gebrauchtes“ zu neuem Leben zu erwecken schont Energie und Ressourcen.

Buchspenden sind herzlich willkommen

Gerade in Zeiten von Corona ist das Lesen eine schöne Freizeitbeschäftigung für alle. Zudem sorgen die Bücherkisten für mehr Lebensfreude und -qualität in der Verbandsgemeinde. Da das Angebot kostenlos ist, sind Bücher- und auch Geldspenden willkommen. Letztere werden zum Beispiel für den Kauf von Reinigungsmitteln oder Lappen eingesetzt, die für die regelmäßige Grundreinigung der Telefonzelle benötigt werden.

Die Bücher können bis zur Eröffnung im Kurt-Hahn-Haus abgegeben werden, in der Zeit von 8 Uhr bis 12 Uhr, Montag bis Donnerstag. Bitte kündigen Sie Ihren Besuch telefonisch bei Fabienne Klamm an unter der Nummer 06237 92586-62. Ab dem Zeitpunkt der Eröffnung bitte direkt zu den Bücherkisten bringen.

Eine offizielle Eröffnungsfeierlichkeit im Rahmen der geltenden Pandemieregeln wird demnächst (Termin wird gesondert bekannt gegeben) den Startschuss für das Bücherprojekt geben.

Sie haben weitere Fragen? Dann sprechen Sie uns an!

Wir sind für Sie da:
Bernd Lupberger, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Maxdorf,
Telefon +49 6237 401-137

Fabienne Klamm, Leitung Tagesförderstätte Kurt-Hahn-Haus,
Telefon +49 6237 92586-62

Ein Projekt zugunsten von Inklusion und Nachhaltigkeit

Die Bücherschränke müssen natürlich gepflegt und auf den aktuellen Stand gebracht werden: dies geschieht in Kooperation mit der Lebenshilfe Ludwigshafen durch Beschäftigte der Tagesförderstätte Kurt-Hahn-Haus, Maxdorf. Ganz im Sinne der Inklusion wird hier bald mit Engagement und Freude die neue Herausforderung aufgenommen! Auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit ist das Projekt eine Bereicherung, denn „Gebrauchtes“ zu neuem Leben zu erwecken schont Energie und Ressourcen.

Buchspenden sind herzlich willkommen

Gerade in Zeiten von Corona ist das Lesen eine schöne Freizeitbeschäftigung für alle. Zudem sorgen die Bücherkisten für mehr Lebensfreude und -qualität in der Verbandsgemeinde. Da das Angebot kostenlos ist, sind Bücher- und auch Geldspenden willkommen. Letztere werden zum Beispiel für den Kauf von Reinigungsmitteln oder Lappen eingesetzt, die für die regelmäßige Grundreinigung der Telefonzelle benötigt werden.

Die Bücher können bis zur Eröffnung im Kurt-Hahn-Haus abgegeben werden, in der Zeit von 8 Uhr bis 12 Uhr, Montag bis Donnerstag. Bitte kündigen Sie Ihren Besuch telefonisch bei Fabienne Klamm an unter der Nummer 06237 92586-62. Ab dem Zeitpunkt der Eröffnung bitte direkt zu den Bücherkisten bringen.

Eine offizielle Eröffnungsfeierlichkeit im Rahmen der geltenden Pandemieregeln wird demnächst (Termin wird gesondert bekannt gegeben) den Startschuss für das Bücherprojekt geben.

Sie haben weitere Fragen? Dann sprechen Sie uns an!

Wir sind für Sie da:
Bernd Lupberger, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Maxdorf,
Telefon +49 6237 401-137

Fabienne Klamm, Leitung Tagesförderstätte Kurt-Hahn-Haus,
Telefon +49 6237 92586-62

Im sportlichen Ambiente des TFC fand gestern die Messe „Job-Barbecue 2021“ statt. Diesmal dabei: die Lebenshilfe Ludwigshafen. Sie freute sich über großes Interesse vieler Jugendlicher an einem Einstieg und einer Ausbildung bei der Lebenshilfe Ludwigshafen.

Neben Personalreferentin Stefanie Rieber war Viviana Alongi, Auszubildende zur Heilerziehungspflegerin, dabei. Sie berichtete den zahlreichen Standbesuchern aus ihrem Alltag im Kurt-Hahn-Haus: „Wir begleiten die Bewohner durch den Tag. Vom Frühstück bis zum Mittag- und Abendessen und auch die, die arbeiten, bis nach Feierabend, wenn Sie aus der Werkstatt oder Tagesförderstätte kommen. An den Wochenenden gestalten wir mit ihnen gemeinsam die Freizeit, machen zusammen Ausflüge oder Spaziergänge. So ist kein Tag wie der andere, und ich lerne jeden Tag etwas dazu.“

(Bilder v. li. nach re.: Viviana Alongi, das Messegelände beim TFC)

03.09.2021

Lebenshilfe Ludwigshafen bei Messe für Auszubildende "Job-Barbecue" am 09.09.2021 dabei

Job-Barbecue 2021 – Austausch zu Job, Ausbildung und Studium auf Augenhöhe. Für alle, die engagiert ihren beruflichen Weg planen. Unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck lädt der TFC Ludwigshafen am Donnerstag 09. September 2021 von 17-20 Uhr open-air  wieder zum „Job-Barbecue“ ein. Ausbildungs- und jobinteressierte Jugendliche treffen auf 30 renommierte regionale Unternehmen und Hochschulen aus Ludwigshafen und Umgebung  zum lockeren Kennenlernen bei Burger und (alkoholfreiem) Bier.

Darunter die Lebenshilfe Ludwigshafen, die insbesondere Ausbildungsplätze für Heilerziehungspfleger*innen anbietet. Vorbei schauen und mit uns ins Gespräch kommen, lohnt sich!

Auch bei diesem dritten „Job-Barbecue“ werden Firmen und Ausbildungseinrichtungen der Region Interessierten an Ausbildungen, Studiengängen und Jobs für alle Fragen zur Verfügung stehen. Statt Recruiting und Assessment-Tests geht es beim „Job-Barbecue“ um den offenen Austausch auf Augenhöhe.

Die „TFC Job-Barbecue 2021“ zielt auf den offenen Dialog zwischen Anbietern und Bewerber*innen. Bei Burger, (alkoholfreiem) Bier und DJ-Lounge-Atmosphäre mit After-Work-Charakter. Essen und Trinken ist für die Jugendlichen natürlich kostenfrei und ohne Verpflichtungen gegenüber den Unternehmen oder dem TFC Ludwigshafen.

01.09.2021

Die "Kleinen Nachwuchsgärtner" - Ein kleiner Rückblick auf den Juni

Von Svenja Mais. Im Zuge des Umbaus unserer Kita wurde auch der Gartenbereich hinter der Küche umgestaltet. Seither liegt ein Teil dieses Geländes brach und wartet auf eine neue Aufgabe.

So kam es, dass unsere Tigergruppe sich vor einigen Wochen kurzerhand dafür entschieden hat, sich eines Beetes in diesem Garten anzunehmen und zu Nachwuchsgärtnern zu werden. So sind wir nun also stolze „Großgrundbesitzer“ eines Beetes von ca. 24 qm.

Gemeinsam mit unseren Tigerkindern möchten wir dort nun ein Kinderbeet anlegen. Dabei werden die Tiger alle anfallenden Arbeiten vom Umgraben, über das Säen und Pflanzen, das Gießen, Jäten bis hin zum (hoffentlich erfolgreichen) Ernten übernehmen.

Bei vielen Kindern kommen Naturerlebnisse im Alltag bedauerlicherweise viel zu kurz und nicht jedes Kind kann zu Hause erste Gartenerfahrungen sammeln, während es den Eltern oder Großeltern bei der Gartenarbeit hilft. Das Arbeiten an unserem Kinderbeet ermöglicht auch diesen Kindern, die Kreisläufe der Natur besser kennenzulernen.

Gemeinsam werden die kleinen (natürlich auch wir großen) Nachwuchsgärtner  Verantwortung für unser Beet übernehmen, uns an unseren gärtnerischen Erfolgen stärken und aus unseren Fehlern lernen (die ein oder andere Pflanze wird unsere ersten Gärtnerversuche ggf. nicht überleben…).

Mit etwas Glück und Fleiß werden wir zu guter Letzt das, was wir selbst angebaut, gehegt und gepflegt haben auch ernten und verspeisen können. Und vielleicht gelingt es uns sogar, selbst den größten Gemüsemuffel an frisches Gemüse heranzuführen.

Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle schon mal an Frau Reich für ihre großartige Spende von reichlich Erdbeer- und Tomatenpflanzen!! Wir freuen uns schon jetzt auf das unmittelbare Naschen der Ernte während des Hegens und Pflegens.

... und ob die Ernte gute war diesen Sommer, darüber berichten wir demnächst auf dieser Seite!

19.08.2021

Filmbeitrag zeigt: Heilerziehungspfleger*innen-Ausbildung ist ganz nah am Menschen

Die Arbeits- und Ausbildungsinhalte von Erzieher*innen sind in der Regel bekannt, die von Heilerziehungspfleger*innen eher weniger. Und so hat der Saarländische Rundfunk einen ausführlichen Blick in den Alltag von Heilerziehungspfleger*innen und den Menschen geworfen, die sie betreuen. Der Beruf ist abwechslungsreich, erfüllend ... und eben ganz nah am Menschen. Hier geht's zum Filmbeitrag.

18.08.2021

Konzert für die Menschen im Ahrtal

Die Folgen der Flutkatastrophe im Ahrtal wird die Menschen dort noch lange Zeit belasten.

Zwölf Bewohner der Lebenshilfe Ahrweiler haben damals ihr Leben verloren.

Die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Kreisvereinigung Westerwald e.V. lädt für den

30. Oktober 2021 zu einem Benefitkonzert zugunsten der Lebenshilfe Ahrweiler nach Rennerod ein.

Für mehr Informationen öffnen Sie bitte diesen Konzert für Flutopfer 30102021

Dann ist das nebenstehende Plakat im vergrößerten Format zu sehen.

 

16.08.2021

Hilfe von der Sparkasse Vorderpfalz in Corona-Zeiten

Wie schon im Vorjahr hat die Sparkasse Vorderpfalz eine 100.000-Euro-Corona-Soforthilfe-Spendenaktion für Vereine und Organisationen im Geschäftsgebiet Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis umgesetzt. Die Offene Hilfen gGmbH der Lebenshilfe Ludwigshafen freut sich über eine Spende in Höhe von 2000 Euro aus dieser Aktion. "Wir danken der Sparkasse Vorderpfalz für ihre nachhaltige Aktion und für die Zuwendung, die sie den Offenen Hilfen zuteil werden lässt. Gerade dieser Bereich war ganz besonders von den Lockdown-Maßnahmen betroffen", erklärt Geschäftsführerin Silke Methe.

Die Sparkasse Vorderpfalz erklärt zu ihrer Aktion: "Die von uns zur Verfügung gestellten Spenden in Höhe von insgesamt 100.000 Euro fließen in soziale, kulturelle und Sportprojekte, die in dieser schwierigen Zeit der Allgemeinheit zu Gute kommen und dem Gemeinwohl dienen. (...) Unsere Spendenaktion soll Vereinen und Organisationen in unserem Geschäftsgebiet helfen, die in irgendeiner Weise von der Corona-Pandemie betroffen sind. Die Spenden sollen aber auch ehrenamtlich und bürgerschaftlich engagierten Menschen weiterhin Mut machen: Gerade jetzt sind sie mit ihrem Engagement und ihrer Hilfsbereitschaft eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft."

03.08.2021

Stiftung ermöglicht Terrassenüberdachung für Wohnhaus Böhl

Schirme und Sonnensegel alleine hatten nicht ausgereicht, um die Terrasse des Wohnhaus Böhl zum Garten hin zu verschatten. Gerade an heißen Tagen war die Nutzung der Terrasse tagsüber kaum mehr möglich. Die Stiftung der Lebenshilfe Ludwigshafen hat für Abhilfe gesorgt – eine großzügige, stabile Terrassenüberdachung verschattet jetzt die Fläche und verhindert, dass sie sich aufheizt. Zusätzlich wurde ein Windschutz an der Seite geschaffen. Für die Bewohner bedeutet das mehr dauerhaft nutzbare Fläche, auch an heißen Sommertagen. Das Wohnhaus Böhl sagt danke! Und so richtig zur Geltung ist die Überdachung anlässlich des Sommerfestes im Wohnhaus Böhl mit Eröffnung der Wanderausstellung am 30. Juli gekommen - einen ausführlichen Bericht mit vielen schönen Bildern lesen Sie hier!

27.07.2021

Helfen Sie der Lebenshilfe Ahrtal e.V. nach der Flutkatastrophe

 

Unterstützen Sie den Wiederaufbau des Lebenshilfehauses Sinzig, in dem bei der verheerenden Flutkatastrophe vor wenigen Tagen zwölf Bewohner ihr Leben verloren haben.

Die Lebenshilfe Kreis Ahrweiler e.V. bittet jetzt um Hilfe für den Wiederaufbau ihres Lebenshilfehauses Sinzig.

Nebenstehend sehen Sie den Spendenaufruf, den Sie über diesen Link: Spendenaufruf Tragödie im Lebenshilfehaus genauer nachlesen können.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

27.07.2021

"Vielfalt (er)leben" - die Broschüre der Lebenshilfe Ludwigshafen ist da!

 

Aus Anlass ihres 60. Geburtstags hat die Lebenshilfe Ludwigshafen jetzt die Informationsbroschüre mit dem Titel "Vielfalt (er)leben" veröffentlicht.

Die Broschüre zeigt wichtige Meilensteine in der Chronik der Lebenshilfe Ludwigshafen auf, informiert über Themen wie die hauseigene Stiftung, über das Ehrenamt bei der Lebenshilfe Ludwigshafen sowie ihre aktuellen Angebote in den Bereichen Wohnen und Ambulante Dienste und Frühe Hilfen.

Darüber hinaus gewähren Bewohner*innen und Beschäftigte Einblicke in das Leben bei der Lebenshilfe Ludwigshafen; und sie berichten, was sie bewegt.

Entstanden ist die Broschüre mit freundlicher Unterstützung des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz und dessen Programm zur Förderung ehrenamtlichter Tätigkeiten für Menschen mit Behinderung.

Die Broschüre kann online auf dieser Homepage gelesen werden, dazu bitte Lebenshilfe_Jubilaeumsbroschuere60Jahre_web anklicken.

Viel Spaß beim Lesen!

19.07.2021
Wir trauern um die zwölf verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner der Lebenshilfe Ahrweiler  

Fassungslos haben wir aus den Medien von der großen Tragödie in dem Lebenshilfehaus in Sinzig erfahren. Wir sind erschüttert über den Tod der zwölf Bewohnerinnen und Bewohner und sehr traurig. Dieses Unglück führt uns einmal mehr vor Augen, wie wichtig die Arbeit der Lebenshilfe-Organisationen ist, wie wichtig der Schutz von Menschen mit Behinderungen ist, wie wichtig es ist, dass wir für sie da sind und ganz besonders auf sie Acht geben. Es sind die Menschen, die in unserer Gesellschaft viel zu oft ins Hintertreffen geraten. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt den Familien und Freunden der Verstorbenen, und auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe Ahrweiler, die mit diesem erschütternden Ereignis umzugehen haben.

01.07.2021

Seit 1. Juli 2021 gilt für Rheinland-Pfalz eine neue Corona-Verordnung

Die seit 1. Juli 2021 geltende „Landesverordnung zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe nach den §§ 4 und 5 des Landesgesetzes über Wohnformen und Teilhabe sowie in ähnlichen Einrichtungen“ besagt:

  • Besuche dürfen empfangen werden.
  • Besucher müssen nicht mehr getestet werden.
  • Die Möglichkeit der Kontaktnachverfolgung bei Besuchern ist weiterhin sicherzustellen durch Eintragen in die vorhandenen Listen.
  • Die Abstandspflicht bleibt bestehen. Ausnahme: bei vollständig geimpften Bewohnern sind „nähere physische Kontakte“ möglich.
  • Die Pflicht zum Tragen einer OP- bzw. FFP2-Maske bleibt bestehen. Ausnahme: Der Besucher hat unter Abstandswahrung einen festen Platz eingenommen, dann kann die Maske abgenommen werden.
  • Die einschlägigen Betretungsverbote (nach Kontakt, bei Infektion etc.) bleiben bestehen.
  • Mitarbeiter sowie Bewohner, die vollständig geimpft sind (14 Tage nach der 2. Impfung), sind alle zwei Wochen mittels PoC zu testen. Alle anderen Mitarbeiter und Bewohner werden wöchentlich getestet. Bei Mitarbeitern gilt weiterhin, dass Arbeitgeber zwei Mal die Woche einen Test anbieten müssen (gemäß Corona-Arbeitsschutzverordnung).Die Verordnung tritt am 31. Juli 2021 außer Kraft.

31.05.2021

Steffen hebt ab! Flugsportverein Bad Dürkheim erfüllt Herzenswunsch

 

Steffen Grasselt lebt seit vielen Jahren in Einrichtungen der Lebenshilfe Ludwigshafen e.V., aktuell im Wohnhaus Böhl. Eine lebensbedrohliche Krankheit lastet schwer auf ihm. Doch ein Wunsch beschäftigte ihn: Er wollte die Pfalz noch einmal von oben sehen. Der Flugsportverein Bad Dürkheim e.V. hat ihm diesen Wunsch erfüllt, der auch dank der ärztlichen Unterstützung durch das Team der SAPV Haßloch (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung) möglich wurde.

„Steffen Grasselt hatte einen Traum, er wollte einmal seine geliebte Pfalz aus der Luft sehen. Diesen Wunsch wollten wir ihm zeitnah erfüllen, da sein Gesundheitszustand mittlerweile sehr schlecht ist“, berichtet Susanne Pramor, Betreuerin im Wohnhaus Böhl. Am Dienstag, 11. Mai 2021, nahm sie Kontakt mit dem Flugsportverein Bad Dürkheim e.V. auf. Sie schilderte dem Flugleiter Werner Schmitt ihr Anliegen, der sie an den ersten Vorsitzenden des Vereins, Andreas Laubner, weiterleitete. Andreas Laubner hörte sich Steffens Wunsch an und die Planung begann. Er telefonierte sofort mit dem Piloten Peter Tempel. Dieser erklärte sich spontan bereit, bereits am darauffolgenden Tag mit Steffen Grasselt zu fliegen. Es wurde das Wetter gecheckt und die Maschine, ein Kleinflugzeug des Typs Piper PA28, startklar gemacht; der Pilot Peter Tempel stand auf Abruf bereit.

Parallel wurde von medizinischer Seite die Medikation Steffen Grasselts für den Flug geklärt. „Wir, das Team im Wohnhaus Böhl, freuten uns sehr mit Steffen, dass sein langgehegter Traum endlich in Erfüllung gehen konnte“, so Markus Kercher, Einrichtungsleitung Wohnhaus Böhl. Am Mittwochmorgen, 12. Mai, ging es Steffen nicht so gut, doch ein lecker zubereitetes Frühstück weckte seine Lebensgeister und die Vorfreude auf das Ereignis. Dann war es soweit: Der Pilot bekam grünes Licht und Steffen Grasselt machte sich in Begleitung von Susanne Pramor um 9.30 Uhr auf den Weg nach Bad Dürkheim. Mit der Erlaubnis von Andreas Laubner durften sie auf dem Flugplatz bis zur Maschine fahren und einsteigen. „Wir haben uns sehr willkommen gefühlt und bekamen jede Hilfestellung, die notwendig war.“ Der Rundflug beschrieb einen großen Bogen über der Pfalz: vom Riesenfass und den Salinen, über Dannstadt-Schauernheim (in Dannstadt hatte Steffen Grasselt viele Jahre gelebt), nach Mutterstadt, Limburgerhof, Waldsee, Otterstadt (Altrhein), Hockenheim, Altlußheim und Speyer, hier auch über den Dom. Dann nach Dudenhofen und Hassloch mit dem Holiday Park, Neustadt, Deidesheim, Wachenheim und wieder zurück zum Flughafen Bad Dürkheim. Nach einer butterweichen Landung - Respekt an Peter Tempel - war Steffen Grasselt etwas erschöpft, aber unsagbar glücklich. Das Wohnhaus Böhl und die Lebenshilfe Ludwigshafen sagen ein ganz großes Dankeschön an Andreas Laubner, Peter Tempel und Werner Schmitt vom Flugsportverein Bad Dürkheim für ihre Unterstützung und der Realisierung von Steffens Herzenswunsch. Das komplette Erlebnis wurde Steffen vom Flugsportverein Bad Dürkheim e.V. geschenkt!

 Zu den Fotos: Gültige Corona-Negativtestungen bzw. -Impfungen liegen bei den abgebildeten Personen vor.

15.05.2021

Einfühlsame Begleitung von Kindern und ihren Eltern- Heute ist Internationaler Tag der Familie

 

Wie geht es Familien mit Unterstützungsbedarf? Was bewegt sie zu Pandemie-Zeiten? Am 15. Mai ist Internationaler Tag der Familie, ein Grund mehr, um genauer hinzuschauen. Zum Beispiel auf die Hausfrühförderung der Lebenshilfe Ludwighafen; sie begleitet pro Jahr rund 50 Familien. „Zu gut zehn Familien haben wir seit der Pandemie leider gar keinen Kontakt mehr“, sagt Petra Wahl, stellvertretende Leitung der Integrativen Kindertagesstätte (IKTS) Sonnenblume, an die die Hausfrühförderung angeschlossen ist.

Gründe für Distanzierung können Angst vor Corona, Quarantänen in der Familie oder bestehende COVID-19-Erkrankungen der Eltern und der Kinder sein. Viele Familien sind durch die Angst, ihr schon vorbelastetes Kind könnte sich durch Außenkontakte infizieren, und viele andere Sorgen stark belastet. Teilweise werden auch die Unterstützungsmaßnahmen durch die   Jugendämter nicht mehr so angenommen wie vor der Pandemie.

Die Hausfrühförderung ist Kooperationspartner des Sozialpädiatrischen Zentrums Ludwigshafen (SPZ) und arbeitet seit vielen Jahren gut mit umliegenden Kliniken (wie zum Beispiel der Frühchenstation im Marienkrankenhaus) zusammen. Ein besonderer Fall war hier zum Beispiel die telefonische Beratung eines an Corona erkrankten Elternpaares, das sein Neugeborenes zwei Wochen lang nicht sehen durfte. Die Hausfrühförderung wurde mit Hilfe des SPZ auf dem schnellsten Weg zur Genehmigung gebracht und konnte unmittelbar gestartet werden. Inzwischen kann die Frühförderung unter sicheren Bedingungen bei der Familie zuhause regulär weiterlaufen. Neben der guten und sehr kooperativen Zusammenarbeit mit dem SPZ Ludwigshafen und der daran angegliederten umliegenden Frühförderstellen arbeitet die Hausfrühförderung Hand in Hand mit Ärzten, Familienhebammen, Pflegediensten, Jugendämtern, Therapeuten und dem Hospiz.

Die Bandbreite der Nationalitäten der Familien ist groß

Gute Partnerschaften sind gerade bei Multiproblemfamilien nötig. Auch die Bandbreite an Nationalitäten ist groß: Im Jahr 2020 hat die Hausfrühförderung 50 Familien mit 21 unterschiedlichen Nationalitäten betreut. „Das war eine sehr große Herausforderung, die wir nur gemeinsam mit Übersetzern, ehrenamtlichen Helfern und flankierenden Maßnahmen der Jugendhilfe bewältigen konnten“, berichtet Petra Wahl.

In der ersten Phase ist Hausfrühförderung vor allem Begleitung der Eltern. Alle ein bis zwei Wochen erfolgen Hausbesuche. Es gibt Familien, die einen sehr hohen Unterstützungsbedarf haben. Das können Familien sein, deren Kinder mit schweren Hirnschädigungen geboren wurden, oder deren Kinder eine degenerative Erkrankung und damit keine hohe Lebenserwartung haben. Aber auch Eltern, die psychisch stark belastet sind, weil sie den Schock der Diagnose eines Syndroms des Kindes nicht verarbeiten können. Die Hausfrühförderung kommt dann zeitnah und regelmäßig einmal wöchentlich in die Familien. Aktuell ist die Warteliste für Familien mit Unterstützungsbedarf lang. Auf was sich alle freuen, wenn die Pandemie überwunden ist? Vor allem darauf, die betroffenen Familien wieder zusammenzuführen mit Spielkreis, Familienfrühstück, Ausflügen oder Festen.

Mehr Informationen zur Hausfrühförderung finden Sie hier
und zur Geschichte der der Hausfrühförderung auf unserer Sonderseite "60 Jahre Lebenshilfe Ludwigshafen"

14.05.2021

Offene Hilfen machen eigenes Angebot zum diesjährigen "Weltspieltag"

„Lasst uns (was) bewegen!“ – das ist das Motto des diesjährigen Weltspieltags, der am 28. Mai 2021 stattfindet. Das Bündnis „Recht auf Spiel“, das Kinderhilfswerk und die Deutsche Sportjugend rufen dazu auf, an diesem Tag Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche zu organisieren.

Hierzu bietet das Team der Offenen Hilfen eine Mitmachaktion an: Vom 22.05. – 30.05.2021 heißt es „Wir rollen durch die Ferien!“. Meistere die Aufgaben, die wir dir stellen: durchrolle einen Parcours, rolle schnell, zeig uns deinen Lieblingstrick oder zähle die Kilometer die du rollend zurücklegst. Egal ob mit Fahrrad, Roller, Rollstuhl, Ball, Skateboard u.s.w.

Nimm deine Geschwister, Eltern oder Freizeitassistent*in mit, damit ihr die Aufgaben zusammen meistern könnt!

Alle Infos zum Angebot der Offenen Hilfen zum den Weltspieltag findet ihr hier

01.04.2021

"Wir sind umgezogen" - Büro-Tausch erfolgreich abgeschlossen

Gut vorbereitet und am 31. März 2021 umgesetzt: Der Umzug der Lebenshilfe Ludwigshafen Geschäftsstelle von der Rheinhorststraße 38 in die ehemaligen Büros der Offenen Hilfen und des Unterstützten Wohnens in der Rheinhorststraße 22. Die Offenen Hilfen und das Unterstützte Wohnen haben die ehemaligen Räume der Geschäftsstelle in der Rheinhorststraße 38 bezogen. Geändert haben sich durch den Umzug nur die Besucheradressen.

Die Geschäftsanschrift der Lebenshilfe Ludwigshafen bleibt bestehen:

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Ludwigshafen e.V.
Geschäftsstelle
Rheinhorststraße 38
67071 Ludwigshafen

09.03.2021

"Aus der Behindertenwerkstatt an die Uni"

So lautet der Titel einer Reportage von Tabea Hosche über junge Frauen und Männer mit Behinderung, die am Institut für inklusive Bildung der Universität Köln eine Ausbildung zur Bildungsfachkraft absolvieren. Ihr Ziel: selbst an der Uni zu lehren. Das Ziel der Uni: Inklusion im Hochschulbereich nach vorne bringen. Ein klasse Film - reinschauen lohnt sich! Hier geht's zum Film (bitte Link anklicken). Ausgestrahlt wurde der Film am Sonntag, 7. März, um 17.30 Uhr, im ARD.

03.03.2021

Spaß in den Alltag bringen

Auch im Hans-Werner-Kleiber-Haus machte Corona der Faschingszeit und der dazugehörigen Prunksitzung des Ökumenischen Gemeinschaftswerks einen Strich durch die Rechnung. So dachten sich der dreiköpfige Heimbeirat des Hauses gemeinsam mit einer Betreuerin aus, eine Faschingsparty im hauseigenen Mehrzweckraum zu organisieren.

Gesagt, getan. Emilie Hammelmann (berufsbegleitende Azubine) und Kristina Blauth (Krankenschwester) planten und organisierten Snacks, Musik, Lichter und Deko. Tagelange Vorbereitungen und selbstgebastelte Wanddekorationen machten schon vor der eigentlichen Party viel Spaß und stimmten auf die Faschingszeit ein. Mitte Februar war es dann soweit. Die Stimmung war super und alle Beteiligten konnten ein bisschen vom eher tristen und eintönigen Corona-Alltag abschalten und einfach nur Spaß haben!  Es wurde getanzt, gesungen, gelacht und gegessen. Ein Highlight des Abends war der Kostümwettbewerb mit Präsentkörbchen für den Gewinner und die selbstgemachte Pizza als Stärkung zwischendurch.

Der Faschingsspaß verlief Corona-konform: Die beteiligten Bewohner arbeiten und leben zusammen; darüberhinaus erfolgt ein- bis zweimal wöchentlich eine Testung.

02.03.2021

„WIR für Menschlichkeit und Vielfalt

Mehr als 400 Organisationen haben die Erklärung „WIR für Menschlichkeit und Vielfalt“ unterzeichnet, darunter die Lebenshilfe Ludwigshafen. Sie zeigen damit im so genannten Superwahljahr 2021 (es finden mehrere Landtagswahlen, Kommunalwahlen und die Bundestagswahl statt) klare Haltung gegen Ausgrenzung, Diskriminierung, Hass, Gewalt, Rassismus und Rechtsextremismus.

Ideologien der Ungleichwertigkeit, wie sie zum Beispiel Vertreter*innen aus dem rechten Spektrum propagieren, wird eine klare Absage erteilt. Die Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie warnen zudem eindringlich vor Hetze und Stimmungsmache rechter Akteur*innen gegen Menschen mit Behinderung, psychischer oder physischer Krankheit und gegen jene, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren.

Hier geht es zur ausführlichen Pressemitteilung zu der Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt und hier zur Homepage  (www.wir-fmv.org).

19.02.2021

Ein Wohnhaus im Piratenfieber

Von Ann-Katrin Mühlenz. Um die langweilige Lockdownzeit zu überrücken, hören wir vermehrt die Band Mr. Hurley und die Pulveraffen. Das ist eine Piratenband. Sie singen lustige Lieder über das Leben als Piraten und von ihren Abenteuern mit Captain Blake und ihrem Schiff der Lightning. Den Bewohnern im Wohnhaus Böhl gefällt die Musik so gut, dass sie in das Programm der Sing-Gruppe aufgenommen wurden.

Neulich hatten wir ein Konzert der Band Mr. Hurley und die Pulveraffen in unserem Wohnzimmer. Sie fragen sich bestimmt, wie das derzeit möglich war. Ganz einfach, es war ein Online-Konzert, das wir auf dem Fernseher geschaut haben. Die Band hat uns dann auf vielen Monitoren vor der Bühne gesehen. Wir hatten ein leckeres Buffet und zu trinken gab es Bier, Fanta, Sprite und Cola aufs Haus. Warum sollen denn auch nur die Piraten blau wie das Meer, voll wie der Laderaum oder dichter als der Nebel vor Kap Horn sein? (Das ist ein Zitat aus dem Lied „Blau wie das Meer“.) Einige haben den ganzen Tag über schon ein Piratenkostüm getragen. Als es dann los ging, hatten die Bewohner des Wohnhauses Böhl sehr viel Spaß, wir sangen und tanzten. Sabrina rief nach jedem Lied: „Bravo, Pirat! Gut gemacht!“ Ilka legte eine Solotanznummer ein, Wolfram war auf Schmusekurs, während Sabine mit Philipp tanzte. Auch hat die Band zwischendurch einige Spiele gespielt. Zum einen Lieder raten, wobei sie ihr eigenes Lied nicht erkannten, Ute aber dafür sofort Roberto Blanko raushörte.

Hier ein Paar Bilder von unserer kleinen Auszeit vom Lockdownalltag - Corona-konform, denn wir leben alle in einem Hausstand und werden von einem festen Mitarbeiterteam betreut. Und danke an Mr. Hurley und die Pulveraffen, dass wir die Bilder hier verwenden dürfen. Abbildung/Zeichnung mit rotem Herz, Quelle: https://www.instagram.com/p/CHYD5BFHFPU/   und   Abbildung/Zeichnung gefesselte Piratengruppe Quelle: https://markthalle-hamburg.de/konzerte/mr-hurley-die-pulveraffen-2/

13.02.2021

Rosenmontagsüberraschung der Altriper Wasserhinkle für die Kita Sonnenblume

Diesmal ist auch Fasching anders als sonst in der Integrativen Kindertagesstätte Sonnenblume. Doch auf ein seit 13 Jahren immer zu Rosenmontag stattfindendes Event des Altriper Wasserhinkle Aktiven Hans-Joachim (Hajo) Bartsch mussten die Kita-Kinder auch in diesem Jahr nicht verzichten: die Rosenmontagsüberraschung in Form von vielen bunten Geschenken. Einzige kleine Einschränkung: die Geschenke mussten Corona-konform schon ein paar Tage vor Rosenmontag an die Kindertagesstätte übergeben werden. Lesen Sie dazu auch den ausführlichen Rheinpfalz Artikel vom 13022021 zur Fasnacht in der Kindertagesstätte (bitte blättern Sie innerhalb der PDF-Datei dann auf der Seite nach unten zu dem Artikel).

 

11.02.2021

Malprojekt 2021 im Wilhelm-Hiemenz-Haus mit Vernissage und Ausstellung „Menschen, Gesichter, Begegnungen“ – mit freundlicher Unterstützung der BASF Ludwigshafen

 

Von Fantasie, Freude, Ansporn und vollem Tatendrang getragen ist das Wilhelm-Hiemenz-Haus mit seinen Bewohner*innen dabei, die Kunstwerke für das Jahresevent „Vernissage 2021“ anzufertigen. Das Thema lautet „Menschen, Gesichter, Begegnungen“. Unterstützt wird das Projekt von der BASF Ludwigshafen, die die Kosten für Farben und Papier übernommen hat.

Ulrike Regenauer-Misera, Leitung Wilhelm-Hiemenz-Haus, erklärt zu dem Projekt: „Mich begeistert die hohe Motivation und Bereitschaft, mit der unsere Bewohner*innen an dieses Projekt herangehen und nicht selten möchten sie gleich mehrere Bilder zu unserem aktuellen Thema anfertigen. Und ich bewundere ihre Fähigkeit, in den Bildern ihre Persönlichkeit auszudrücken. Es ist eine große Freude für mich, daran teilhaben zu können. Das Schöne ist hierbei der Prozess, der sich über fast drei Monate hinzieht. Die Bekanntgabe des Themas, die Wahl des Motives und last but not least die Herangehensweise der Künstler an ihre jeweiligen Werke. Und eine gewisse Spannung schwingt mit, denn am Ende steht die Prämierung und Preisvergabe für die Bilder an, die von den Bewohner*innen selbst ausgewählt werden.“

Im Rahmen einer Vernissage werden im März schließlich alle Bilder vorgestellt. Eine kleine Vorschau zeigen die nebenstehenden, schon fertiggestellten oder noch in Arbeit befindlichen Bilder.

10.02.2021

Offene Hilfen: ehrenamtliche Unterstützer gesucht

Die Offene Hilfen gGmbH sucht Ehrenamtliche als Begleitpersonen für Freizeitgruppen, Freizeiten und Ferienprogramme, Freizeitassistenten für erwachsene Menschen mit Behinderung, den Familienunterstützenden Dienst und für die Einzelbegleitung von Kindern und Jugendlichen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann finden Sie hier mehr Infos Ehrenamtliche Tätigkeit Offene Hilfen

08.02.2021

BASF fördert „Open Weekend“-Projekt des Turn- und Fecht-Club 1861 e.V. Ludwigshafen –
Kooperation mit der Lebenshilfe Ludwigshafen e. V.

„Teilhabe und Integration“ ist das Schwerpunktthema des Kooperationsprojektes „Open Weekend“, das der Turn- und Fecht-Club 1861 e.V. Ludwigshafen (kurz: TFC) in diesem Jahr gemeinsam mit der Lebenshilfe Ludwigshafen durchführt. Gefördert wird es von der BASF Ludwigshafen im Rahmen ihres Förderangebots „Gemeinsam Neues schaffen“. Primäres Ziel des TFC ist es, in der Region ein offenes und niederschwelliges Angebot der bewegungsaktiven und integrativen Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen im Alter von drei bis 16 Jahre in einem geschützten Rahmen zu organisieren.

Das Bewegungsangebot ist für alle Kinder und Jugendliche dieses Alters offen. Damit möchten der TFC und die Lebenshilfe Ludwigshafen gerne junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammenbringen und ihnen die Chance geben, sich besser kennenzulernen. Sobald es der Pandemieverlauf zulässt, wollen Lebenshilfe Ludwigshafen und TFC mit dem Freizeitangebot an zwei Samstagen oder Sonntagen im Monate starten.

05.02.2021

Sich in schwierigen Zeiten herzlich willkommen fühlen – Brief einer  Elternbeirätin an die Kita Sonnenblume

Zusammenhalten, Füreinander da sein, Kindern und Eltern Sicherheit und Geborgenheit geben. Auch in schwierigen Zeiten. Das zeichnet die Integrative Kindertagesstätte Sonnenblume und ihre Mitarbeiter*innen aus, sagt eine Elternbeirätin nach der Beiratssitzung am Mittwoch:

Liebe Frau Groß, liebe Frau Wahl,

an dieser Stelle möchte ich gerne noch eine persönliche Anmerkung zu unserem Treffen machen.

Bei all der Diskussion um die Frage, wie die Betreuung unserer Kinder „fair“ gestaltet werden könnte, ist ein anderes Thema aus meiner Sicht leider kaum zur Sprache gekommen: Die Wertschätzung seitens der Eltern für die Arbeit, die Sie, die Erzieherinnen und Erzieher sowie das gesamte Team der Sonnenblume leisten. Ich bin mir sicher, hier im Namen aller Eltern zu sprechen, wenn ich Ihnen sage, wie sehr wir es wertschätzen und wie dankbar wir dafür sind, dass Sie für unsere Kinder und uns da sind.

Die Entscheidung zur Öffnung der Kitas mag „von oben“ getroffen und vorgeschrieben worden sein. Aber das „Wie“ bestimmen doch Sie und Ihr Team. Und hier erleben wir, dass Sie und Ihre MitarbeiterInnen unseren Kindern auch jetzt die Sicherheit geben, herzlich willkommen in der Sonnenblume zu sein - trotz der Sorgen und Ängste, die Sie bei Ihrer täglichen Arbeit belasten. Dafür möchte ich Ihnen allen, auch im Namen aller Eltern, unseren Dank aussprechen.

Herzliche Grüße

Katrin Heimerl, Mitglied des Elternbeirates der Integrativen Kindertagesstätte Sonnenblume

03.02.2021

60 Jahre Lebenshilfe Ludwigshafen - 30 Jahre Wilhelm-Hiemenz-Haus

Das Jahr 2021 steht ganz im Zeichen des 60. Geburtstages der Lebenshilfe Ludwigshafen. Doch es gibt es noch einige weitere Jahrestage, über die sich Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter  freuen: zum Beispiel das 30-jährige Bestehen des Wilhelm-Hiemenz-Hauses in Maxdorf. Bewohnerin Monika D. gibt mit ihren beiden Fensterbildern einen kleinen Vorgeschmack auf die vielen kreativen Aktivitäten, die zum Geburtstag der Lebenshilfe Ludwigshafen vorgesehen sind.

 

29.01.2021

Über das Erwachsenwerden - ein Film-Tipp

„Freiheit, Liebe, Handicap. Wenn behinderte Kinder erwachsen werden.“ Ein sehenswerter Film über das Erwachsenwerden, von Claudia Wörner. Jetzt anschauen auf der ARD Mediathek. Hier geht es zu dem Beitrag.

 

15.01.2021

Gebetsabend der Evangelischen Allianz Ludwigshafen für das Hedy-Erlenkötter-Haus

Eine ganz besondere Atmosphäre des Sich-Einfühlens in die Situation der 54 Bewohner*innen im Alter zwischen Anfang 40 und Mitte 80 Jahre und der 60 Mitarbeiter*innen des Hedy-Erlenkötter-Hauses zu Pandemiezeiten war bei dem online stattfindenden Gebetsabend der Evangelischen Allianz Ludwigshafen am 15. Januar zu spüren. Das Wohnhaus der Lebenshilfe Ludwigshafen stand im Mittelpunkt des Abends im Rahmen der Internationalen Gebetswoche 2021 der Evangelischen Allianz, wie an den Abenden zuvor schon das Marienkrankenhaus, das Blaue Kreuz e.V., die Ludwig-Wolker-Freizeitstätte oder das Schillerstift.

Einige Tage vorher hatten die Bewohner*innen die Möglichkeit, Dinge, für die sie dankbar sind, und Dinge, um die sie bitten, für diesen Abend zu formulieren. „Danke, dass der Vater gesund ist“, „danke für den neuen Sessel“ oder „danke für die neue Werkstattgruppe“ – und die Bitte, dass „der Vater auch weiterhin gesund bleibt“, „das Corona-Virus bald besiegt ist“ oder die Bitte, „bald wieder in die Werkstatt zu gehen“ oder „seinen Freund besuchen zu können“, waren einige der Texte, die während des Abendgebets vorgelesen wurden. Gemeinsam beteten die Teilnehmer für die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen, für ihre Belange und für Kraft in dieser schwierigen Zeit.

Die Evangelische Allianz ist ein Zusammenschluss von Christen aller Couleur, die Internationale Gebetswoche im Januar eines jeden Jahres hat schon eine lange Tradition.

12.01.2021

Die Lebenshilfe Ludwigshafen trauert um Dr. Wilhelm Hiemenz

Dr. Wilhelm Hiemenz, langjähriger Vorsitzender der Lebenshilfe Ludwigshafen e.V., ist am ersten Weihnachtsfeiertag im Alter von 94 Jahren verstorben. Er hat seit 1966 die Geschicke des Vereins mitgestaltet und war von 1976 bis 1991 Vorsitzender der Lebenshilfe Ludwigshafen, danach Ehrenvorsitzender. Dr. Wilhelm Hiemenz hat sich aufgrund persönlicher Erfahrungen in der Lebenshilfe Ludwigshafen engagiert. Seine älteste Tochter, eines von drei Kindern, lebt selbst in einem der Wohnhäuser der Lebenshilfe Ludwigshafen und besucht eine ihrer Tagesförderstätten. Das größtmögliche Glück für Menschen mit Behinderung zu erreichen, lag ihm am Herzen. Das 1990 in Maxdorf errichtete Wohnhaus der Lebenshilfe Ludwigshafen wurde im Jahr 2007 in Wilhelm-Hiemenz-Haus umbenannt. Dr. Wilhelm Hiemenz war maßgeblich an der Gründung der Stiftung Lebenshilfe Ludwigshafen im Jahr 1999 beteiligt. „Wir verlieren mit Herrn Dr. Hiemenz nicht nur ein langjähriges Vorstandsmitglied, sondern auch einen Ehrenvorsitzenden, Wegbegleiter und Unterstützer der Lebenshilfe Ludwigshafen. Wir werden sein Andenken in ehrenvoller Erinnerung behalten", so Dr. Angelika Hoffmann für den Vorstand und Geschäftsführung Silke Methe im Namen der Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen der Lebenshilfe Ludwigshafen.

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