Bericht einer Mitarbeiterin des Pflegedienstes

Moin!

Ich heiße Elisabeth Hermes, bin Krankenschwester, und seit dem 01.01.2017 als Teilzeitkraft im ambulanten Pflegedienst der Lebenshilfe beschäftigt.

Bevor ich hier anfangen habe, habe ich in einem Krankenhaus auf einer Inneren Abteilung gearbeitet. In den letzten Jahren hatte ich dort immer weniger Zeit für die angemessene Versorgung der Patienten. Damit war ich nicht zufrieden und habe dann im letzten Jahr gekündigt.

Durch meine Tochter, die im Kindergarten der Lebenshilfe arbeitet, kam bei mir das Interesse auf, mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten. Zu Beginn war ich 3 Monate in der WG Melm eingesetzt. Die Arbeit hat mir dort viel Spaß gemacht und die Umstellung, Menschen mit Behinderung zu pflegen, fiel mir leicht. Julian hat sich immer sehr gefreut, wenn wir uns über Fußball unterhalten haben und ich ihm Spielergebnisse mitteilen konnte. Da freut man sich dann einfach mit.

Jetzt arbeite ich überwiegend im Wohnhaus in Böhl und fühle mich dort sehr wohl. Die Arbeit mit den Bewohnern macht mir Spaß und ich habe Zeit für sie, mit wenigen Ausnahmen, die ihnen meiner Meinung nach zusteht. Es gibt einem ein gutes Gefühl, wie die Bewohner sich freuen, wenn man auf sie eingeht. Auch meine Fußballkenntnisse sind bei einigen Bewohnern gefragt.

Das Versorgen der Patienten außerhalb der Wohnhäuser gefällt mir ebenfalls gut, wobei die Fahrerei anstrengender ist, als die eigentliche Arbeit.

Ich bin froh, dass ich mich für die Arbeit bei der Lebenshilfe entschieden habe.

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