Neue Büroräume für die ambulanten Dienste

1

Schon längere Zeit war unsere Geschäftsführung auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten für die ambulanten Dienste der Lebenshilfe. Das Unterstützte Wohnen sowie die Offenen Hilfen, die beide seit Jahren Unterschlupf in der Integrativen Kindertagesstätte fanden,  brauchten mehr Platz. Darüber hinaus befand sich der eigene Pflegedienst im Aufbau. Damit verbunden benötigte dieser natürlich Büroräume, in denen er zunächst auf seine Anerkennung hinarbeiten konnte.

Sehr überraschend für alle kam dennoch die Information, dass geeignete Büroräume ganz in der Nähe gefunden wurden.  Es sollte also nun bald wahr werden: keine lachenden Kindergesichter mehr an den Fenstern, keine Mittagpause mehr im Grünen,  keine schnellen Absprachen mehr zwischen Tür und Angel und die kurzen Wege in die Geschäftsstelle sollte es auch nicht mehr geben…. Bei dem ein oder anderen war die „gute“ Nachricht nicht nur Grund zur Freude. Neben dem Alltagsgeschäft mussten nun auch immer wieder Entscheidungen bezüglich der Renovierungsarbeiten getroffen werden. Es fielen Themen an wie beispielsweise welcher Dienst zieht in welchen Flur,  wann finden welche baulichen, technischen und elektrischen Umbaumaßnahmen statt, welche Anschaffungen müssen noch getätigt werden, können wir unsere Telefonnummern mitnehmen, wo sollen die Dienstautos stehen, wer kümmert sich um  die Schlüssel und die Planung der Küche, in welcher Kombination sollen die einzelnen Büros besetzt werden, woher bekommen wir so eine große Menge an Umzugkartons, wer informiert wann die ehrenamtlichen Mitarbeitern und Kunden…??

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei allen Helfern und Unterstützern bedanken, die uns bei der Planung, Organisation und Durchführung geholfen haben oder mit Tipps und Ratschlägen zur Seite standen. Besonders hervorheben möchten wir neben den Mitarbeitern der Dienste die Mitarbeiter der Verwaltung,  unseren IT-Service sowie unsere Hausmeister. Ohne Euch wäre der Umzug niemals so schnell und reibungslos über die Bühne gegangen. Ein besonderer Dank gilt unserer Geschäftsführung, die den Bedarf erkannt und sich für die neuen Räumlichkeiten eingesetzt hat.

Nun sind knapp drei Monate vorüber. Rückblickend  lässt sich sagen, dass wir uns alle ziemlich schnell an die neue Situation und die Räumlichkeiten gewöhnt haben. Alle fühlen sich richtig wohl, auch unsere Kunden empfinden es als sehr angenehm. Besonders gut findet die Offene Hilfe die Garage, in der ausreichend Lagerkapazität für die vielen  Materialien der Gruppen- und Freizeitangebote ist. Nun kann sich keiner mehr vorstellen, wieder zurück in die beengten Verhältnisse zu ziehen.

Ramona Badey, Hugo Liebler und Nina Jungkind

Zurück