Kastelruther Spatzen

7 Tage, 12 Leute – 100% Spaß !

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An einem Mittwochmorgen ging die Reise los, bei schönstem Wetter, welches uns auch die nächsten sieben Tage ein fast ständiger Begleiter war. Südtirol war das Ziel und ein Konzertnachmittag mit den „Kastelruther Spatzen“  sollte unser Highlight werden.

Nach einer etwas längeren, aber trotzdem entspannten Fahrt erreichten wir unser Hotel. Die Zimmer wurden bezogen, danach gab es erstmal Abendessen und etwas Zeit, sich gegenseitig besser kennen zu lernen. Das Hotel wurde erkundet, was gar nicht so leicht war, da es sehr verwinkelt und verbaut war. Es glich eher einem Irrgarten statt einem Hotel. Trotzdem entdeckten wir sehr zu unserer Freude eine kleine Sauna und einen Swimmingpool, welche beide in den kommenden Tagen recht häufig genutzt wurden.

Am Tag darauf besichtigten wir dann einen echten Irrgarten, welcher in einem riesigen Hanfbeet angelegt war. Auch dort gab es einiges zu entdecken, zwar keinen Swimmingpool und Sauna, aber ein Kneipbecken und einen riesigen Holzelefanten, welcher Wasser spritzen konnte und somit für so manche Abkühlung bei uns sorgte.

Den zweiten Tag gingen wir etwas gemütlicher an. Nachdem wir am Tag zuvor doch recht viel gelaufen waren, wollten wir diesmal etwas mehr gefahren werden. Zunächst machten wir eine gemütliche Zugfahrt mit einer Schmalspurbahn. Von der Endstation war geplant, mittels einer Seilbahn die Berge zu erobern. Leider mussten wir auf halber Strecke feststellen, dass die Seilbahn lediglich wieder zurück ins Tal fuhr. Egal, wer will schon hoch hinaus, wenn eine rasante Talfahrt mindestens genauso lustig ist…

Dann kam der Tag, auf den sich alle (ja, sogar ich irgendwann) sehr gefreut hatten. Das Highlight der Woche stand bevor, der Auftritt der legendären Kastelruther Spatzen. Im Vorprogramm trat dann noch Alexander Rier (der Sohn des Sängers der Kastelruther Spatzen) auf. Es wurde viel geschunkelt, gesungen und getanzt. Alle hatten ihren Spaß. Sogar eine riesige Polonaise, an der der halbe Saal freiwillig und unfreiwillig teilnahm, gab es. Im Anschluss boten die Stars noch eine Autogrammstunde an. Glücklich und zufrieden, aber auch sehr müde und ausgelaugt, fuhren wir zurück ins Hotel und fielen in unsere Betten.

Der Sonntag machte seinem Namen leider keine Ehre und so gab es statt Sonne leider nur Regen. Doch dadurch ließen wir uns nicht die Stimmung verderben. Kurzentschlossen fuhren wir in die nächst größere Stadt und starteten ein Kegelturnier. Die Siegermannschaft durfte sich hinterher Pizza bestellen, die Verlierer mussten beim Essen zusehen. Nein, natürlich nicht, wir haben alle zusammen gemeinsam gegessen und geteilt, schließlich waren wir ja EIN großes Team.

Der Montag war dann wieder recht schön und so beschlossen wir, einmal die Wiege der Kastelruther Spatzen zu besichtigen, nämlich den Ort „Kastelruth“.  Dort versuchten wir unseren Bus in einer Tiefgarage zu parken, welche eigentlich hoch genug sein sollte, es aber dann doch nicht war.  Fast wären wir stecken geblieben, ging aber nochmal alles gut. Im Dorf selbst gab es ein Museum mit allem was, es über die Spatzen so zu erzählen gab, das haben wir uns natürlich angesehen. Zudem gab es noch einen riesigen Souvenirladen, in dem es vom „Kastelruther Kugelschreiber“ bis zur „Spatzen Bettwäsche“ alles zu kaufen gab. Zufälligerweise stand sogar der Trompeter der Band höchstpersönlich an der Kasse und musste fleißig Autogramme verteilen. Zum Abschied bekam jeder noch einen Aufkleber und einen Anstecker geschenkt. Dieser Tag war ein fast genauso großer Erfolg wie der Samstag und somit fuhren wir alle wieder glücklich und zufrieden nach Hause.

Da wir nun alles erlebt hatten, was wir erleben wollten, und sogar noch etwas mehr, beschlossen wir unseren letzten gemeinsamen Urlaubstag im Hotel zu verbringen. Wir belagerten den Pool, spielten Spiele und ganz mutige wagten sogar einen Aufguss in der Sauna. Wir ließen einfach mal die Seele baumeln und genossen die Ruhe.

Am letzten Tag packten morgens alle mit an und so war der Bus schnell beladen. Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir dann wieder nach Hause.

Sven 

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