Aktuelle Informationen
im Zusammenhang mit dem Coronavirus

03.08.2020

Vorgehensweise der Landesregierung Rheinland-Pfalz für den Regelbetrieb in Kindertagesstätten ab dem 01. August 2020

Muss das Kind aus Kita oder Schule heimgeschickt werden, wenn die Nase läuft oder es hustet? Wie verhalte ich mich als Sorgeberechtigte und wie als Lehrkraft oder Erzieherin mit Blick auf die Corona-Pandemie richtig?

Dazu soll in Kürze ein Merkblatt der Landesregierung an alle Eltern und Einrichtungen in Rheinland-Pfalz verschickt werden. Es soll unter anderem die differenzierte Betrachtung  der Erkältungssymptomatik im Hinblick auf eine mögliche Infektion mit SARS-CoV2 enthalten.

Mit Blick auf den Start ins neue Schul- bzw. Kita-Jahr weist die Landesregierung darauf hin, dass es besondere Regelungen für Rückkehrer aus Risikogebieten gibt:

  • Alle Personen, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssen ihre Kreis- oder Stadtverwaltung kontaktieren und sich in eine vierzehntägige Quarantäne begeben.
  • Reiserückkehrer haben derzeit die Möglichkeit, sich freiwillig und kostenlos testen zu lassen. Hierzu sollten sie sich an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Die Quarantänepflicht kann entfallen, wenn ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache vorliegt, das bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegt. Dieses darf nicht älter als 48 Stunden sein.
  • Weiterhin gilt, dass es aufgrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens zu kurzfristigen Änderungen der betroffenen Länder und der Tests für Reiserückkehrer nach Deutschland kommen kann. Es ist daher notwendig, dass Sie sich, wenn Sie aus dem Ausland einreisen, die aktuellen Informationen beschaffen.

Die Landesregierung bittet darum, diese Regelungen einzuhalten.

01.07.2020

"Was hat Wein eigentlich mit Corona zu tun?"

Lebenshilfe Ludwigshafen bedankt sich bei ihren Mitarbeitern und Spendern

„Was hat Wein eigentlich mit Corona zu tun? Nichts – und das ist das Gute daran“, sagt Silke Methe, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Ludwigshafen. Gemeinsam mit dem Vorstand der Lebenshilfe bedankte sie sich jetzt bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit der Sonderabfüllung eines Pfälzer Grauburgunders für ihren beispiellosen Einsatz gegen das Coronavirus. Die ganze Pressemitteilung lesen Sie hier

01.07.2020

COVID-19: Änderungen bei Neuaufnahmen und Besuchen

Aktuell gibt es Änderungen der „Landesverordnung über Neu- und Wiederaufnahmen sowie zu Besuchs- und Ausgangsrechten in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe nach den §§ 4 und 5 des Landesgesetzes über Wohnformen und Teilhabe zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus“ vom 26. Juni 2020.

Diese Vorgaben sind demnach bei Neuaufnahmen einzuhalten:

  • Bewohner, die neu aufgenommen werden, müssen sieben Tage lang außerhalb ihres Zimmers einen Mund-Nasen-Schutz tragen (Ausnahmen im Einzelfall nur nach Absprache).
  • Außerdem muss am Tag der Aufnahme und sieben Tage danach eine Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus durchgeführt werden.

Diese Vorgaben sind demnach bei Besuchen einzuhalten:

  • Bewohner dürfen zwei Besucher täglich empfangen, ohne zeitliche Begrenzung. Dies sollten vor allem Angehörige sein. Die Besuche sind im Bewohnerzimmer, in Besuchsräumen oder im Garten gestattet.

19.06.2020

Erste Studien zu Menschen mit geistiger Behinderung und COVID-19

Das Institut für Teilhabeforschung der Katholischen Hochschule NRW in Münster weist in einer Pressemitteilung zum Thema "Erste Studien zu Menschen mit geistiger Behinderung und COVID-19: Keine höhere Sterberate bei Erkrankten mit geistiger Behinderung" auf neue Forschungsergebnisse hin. Die Studie komme demnach zu zwei wesentlichen Ergebnissen:

  1. Man müsse bzgl. des Krankheitsverlaufes unterscheiden zwischen der Personengruppe von alten Menschen und Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung.
  2. Die ersten Ergebnisse dreier Studien aus den USA, aus den Niederlanden und Schweden würden übereinstimmend zeigen, dass sich der Prozentanteil von Todesfällen bei an COVID-19 Erkrankten mit geistiger Beeinträchtigung nicht unterscheidet von dem Prozentanteil in der Gesamtbevölkerung.

Mehr Informationen zu der Studie finden Sie hier

18.06.2020

Mund-Nasen-Masken werden weiterhin gebraucht - Spenden kommen auch von weiter her

Die Lebenshilfe Ludwigshafen hat Nachschub an FFP2-Masken erhalten. So hatte sich Peter Wilhelmi aus Rödersheim-Gronau Ende Mai mit 500 FFP2-Masken und zusätzlich mehreren Litern Desinfektionsmittel im Gepäck auf den Weg in die Geschäftsstelle der Lebenshilfe Ludwigshafen gemacht. Durch seine private Verbindung zur Lebenshilfe Speyer Schifferstadt e.V., die er ebenfalls mit Spenden unterstützt, kam der Kontakt zur Lebenshilfe Ludwigshafen zustande. Über die unbürokratische Spende von Peter Wilhelmi hat auch die RHEINPFALZ Lokalredaktion Ludwigshafen berichtet (den Bericht lesen Sie hier 20200603_Ludwigshafener Rundschau_Seite 16).

In etwas weiterer Entfernung denken die Menschen ebenfalls an uns: Seit mehreren Monaten näht die Saarbrückerin Fatma Avsar an der heimischen Nähmaschine rund um die Uhr Mund-Nasen-Bedeckungen, die sie an Krankenhäuser, Arztpraxen, Apotheken, aber auch Supermärkte verschenkt. Jetzt hat ihre Hilfsbereitschaft auch die Lebenshilfe Ludwigshafen erreicht, für die sie immer wieder neue Masken aus Saarbrücken auf den Weg nach Ludwigshafen bringt. Liebevoll verpackt, wohl duftend und mit handgemachter Seife versehen ...

Herzlichen Dank dafür!

08.06.2020

Aktuelle Information zur Betreuung in der Kindertagesstätte

Die Rückkehr zur Normalität in den Kindertagesstätten gestalten will die Achte Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz (8. CoBeLVO). Spätestens ab dem 8. Juni 2020 sollen demnach folgende Grundsätze gelten:

  • Jedes Kind, das bereits über einen Betreuungsvertrag verfügt, erhält bis zu den Sommerferien Zugang zu einem pädagogischen Angebot in seiner Kindertageseinrichtung. Das bedeutet, dass alle Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz einen solche eingeschränkte Regelbetreuung anbieten.
  • Die Kinder, die nach den Sommerferien eingeschult werden, sollen spätestens Anfang Juni in die Kita zurückkommen, um so ihre Kindergarten-Zeit gut abschließen zu können.
  • Grundsätzlich sollen Kinder entsprechend den freiwerdenden Platzkapazitäten neu aufgenommen werden.
  • Die Gruppengrößen in den Betreuungssettings bleiben weiterhin noch reduziert.

Kontakt für weitere Informationen: Christine Groß, Leitung Integrative Kindertagesstätte Sonnenblume der Lebenshilfe Ludwigshafen,
Telefon: 0621 / 67 123-20.

04.06.2020

Aktuelle Information zur Betreuung in den Tagesförderstätten

Gemäß der Landesverordnung von Rheinland-Pfalz ist ab dem 15. Juni 2020 die Wiederaufnahme der Betreuung in Tagesförderstätten gestattet. Der Besuch ist freigestellt; der Rechtsanspruch auf den Tagesförderstättenplatz bleibt unberührt.
Alle Planungen, die die Grundlage für die Ausgestaltung eines Betreuungsangebotes vor Ort bilden, sind vom aktuellen Infektionsgeschehen, dem möglichen Personaleinsatz und den räumlichen Gegebenheiten abhängig. Einen vollen Betreuungsumfang kann es daher ab dem 15. Juni 2020 in der Lebenshilfe Ludwigshafen/Rhein noch nicht geben.

03.06.2020

Fröhliche Musik im Garten

Einfach mal im Garten des Kurt-Hahn-Hauses in Maxdorf gemeinsam Musik machen: Das dachten sich Jürgen Vollhüter und Katja Cicero. Die beiden arbeiten eigentlich in der Tagesförderstätte für mehrfach schwerstbehinderte Menschen, die dem Kinder-Zentrum angeschlossen ist, in der Mörikestraße in Ludwigshafen. Da die Tafö Corona-bedingt derzeit geschlossen ist, besuchten die beiden ihre Betreuten kurzerhand in Maxdorf - und sangen gemeinsam fröhliche Lieder. Die anderen Bewohner des Hauses kamen natürlich dazu und waren eingeladen mitzusingen.  Katja Cicero und Jürgen Vollhüter wollten unseren Bewohnern durch gemeinsames Musizieren im Garten eine Freude machen – das ist ihnen wirklich gelungen!

18.05.2020

Notbetreuung in der Tagesförderstätte ab 2. Juni 2020

Ab dem 2. Juni 2020 will die Tagesförderstätte in der Rheinhorststraße 30, Ludwigshafen, eine Notbetreuung einrichten, nachdem nun die offizielle Genehmigung des Sozialministeriums vorliegt.

Die Notbetreuung gilt zunächst für Angehörige, die eine häusliche Betreuung nicht oder nur teilweise ermöglichen können beziehungsweise für Beschäftigte der Tagesförderstätte, bei denen ein besonderer Unterstützungsbedarf vorliegt.

Die Teilnahme an der Notbetreuung ist grundsätzlich freiwillig; der Rechtsanspruch auf den Tagesförderstättenplatz bleibt unberührt.

Um zeitnah den Bedarf an einer Notbetreuung ermitteln zu können, bitten wir Sie bis zum 25. Mai 2020 um telefonische Rückmeldung, ob Sie oder Ihre Angehörigen eine Notbetreuung benötigen. Ansprechpartnerinnen sind Wiebke Fuths, Bereichsleitung Ambulante Dienste und Frühe Hilfen, Telefon 0621 / 300128-80 oder Hildegard Zell, Verwaltung TFS I, Telefon 0621 / 67018-11.

Bevor Beschäftigte wieder in der Tagesförderstätte starten, müssen sie mindestens einmal auf eine Coronoainfektion getestet werden und dürfen nicht mit dem Virus infiziert sein. Eine schriftliche Bestätigung darüber muss der Tagesförderstätte vorgelegt werden. Bitte hiefür mit dem Hausarzt oder dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen.

In den Wohnhäusern der Lebenshilfe sieht die Situation nach wie vor so aus: Seit der Schließung der Tagesförderstätte im Kurt-Hahn-Haus und im Wilhelm-Hiemenz-Haus findet die Betreuung auf den Wohngruppen statt. Dort arbeiten die Mitarbeiter des Wohnhauses und der Tagesförderstätte in festen Teams miteinander. Dieses Konzept, das möglichst wenige Begegnungen, jedoch einen stabilen Betreuungsablauf sicherstellt, soll bis zur vollständigen Wiedereröffnung der Tagesförderstätten in den Häusern fortgesetzt werden.

15.05.2020

Firmen denken an die Lebenshilfe

„Wir verbringen aktuell viel Zeit mit der Beschaffung von Schutzkleidung oder Desinfektionsmitteln und müssen dafür teilweise das Vierfache des üblichen Preises bezahlen. Für die Spenden von Unternehmen aus der Region, die uns in den letzten Wochen erreichen, sind wir deshalb sehr dankbar“, erklärt Silke Methe, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Ludwigshafen/Rhein.

Das Unternehmen Thor in Speyer gehört zu einer weltweit tätigen Firmengruppe, die Spezialchemie entwickelt, herstellt und vermarktet. Zur Produktpalette gehören technische Konservierungsmittel, Flammschutzprodukte und Additive für die Kosmetikindustrie. Jetzt stellt Thor selbst Desinfektionsmittel für soziale Zwecke und zum Schutze ihrer Mitarbeiter her. Ein herzliches Dankeschön für 100 Liter Desinfektionsmittel (je zur Hälfte für Hände und Flächen) übermittelte Christina Lehr von der Lebenshilfe beim Abholen der Spende in Speyer.

Bei strahlendem Sonnenschein überreichte Shanon Sussman, stellvertretend für die Firma Sensus GmbH, die ersten von insgesamt 300 Gesichtsschilde an die Lebenshilfe Ludwigshafen. Normalerweise produziert die Sensus GmbH mit ihren 400 Mitarbeitern in Ludwigshafen Wasserzähler. Um in der Coronakrise zu helfen, stellt das Unternehmen Gesichtsschilde („Face Shields“) her. In firmeneigenen Spritzgussanlagen werden die Halterungen gegossen und zusammen mit stabilen Plastikfolien kostenlos verteilt. Einige Tage später veröffentlichte die Rheinpfalz einen Bericht über die Spenden der Firma Sensus GmbH - mit einem Bild der Lebenshilfe: 20200529_Ludwigshafener Rundschau_Seite 15

50 Faceshields hatte zuvor auch die "Initiative 3 D" aus Neustadt/Weinstraße an die Lebenshilfe gespendet. FFP2- und MNS-Masken in größeren Menge, Handschuhe und 200 Liter Desinfektionsmittel hat die BASF in Ludwigshafen der Lebenshilfe Ludwigshaben übermittelt.
Mit Einkaufsgutscheinen im Gesamtwert von 1.000 Euro hat ALDI Süd die Lebenshilfe Ludwigshafen bedacht; diese kommen ausnahmslos den Bewohner*Innen zugute.

Daumen hoch dafür und große Freude bei der Lebenshilfe Ludwigshafen, die die Spenden auf ihre Häuser verteilt hat.

11.05.2020

Besuche und Ausgang wieder möglich

Die vergangenen Wochen waren infolge des Besuch- und Ausgangstops für die Familien und Freunde von Menschen mit Behinderung nicht immer einfach. Seit dem 6. Mai 2020 gilt eine neue Landesverordnung für die Einrichtungen der Eingliederungshilfe in Rheinland-Pfalz. Sie lockert die bisherigen Besuch- und Ausgangverbote und besagt für die Wohnhäuser der Lebenshilfe Ludwigshafen:

Ausgangsregelungen:

  • Bewohner dürfen Ihr Wohnhaus maximal für einen Tag verlassen.
  • Dabei werden sie von Angehörigen oder Mitarbeitern begleitet.
  • Die allgemein geltenden Abstandsregeln sind auch außerhalb der Einrichtung einzuhalten.
  • Bei einer Abwesenheitsdauer länger als einem Tag gilt für die Rückkehr in das Wohnhaus nach wie vor eine anschließende 14-tägige Quarantäne.

Besuchsregelungen:

  • Für Besuche gilt: Jeder Bewohner darf pro Tag eine Stunde lang eine Person empfangen. Dies können Verwandte oder Freunde sein. Dabei besteht für beide Maskenpflicht und der Mindestabstand beträgt 1,50 Meter.
  • Die Besuche finden in einem separaten Raum statt. Das erfordert einigen Organisationsbedarf. Deshalb müssen Besuche bei der Hausleitung rechtzeitig angemeldet werden. Besucher werden bei Ankunft registriert, müssen Mund-Nasen-Bedeckungen tragen und ihre Hände desinfizieren.
  • Desinfektionsmittel wird in den Wohnhäusern bereitgehalten, eigene Mund-Nasen-Masken sollten nach Möglichkeit mitgebracht werden.
  • Therapien und Fußpflege dürfen durchgeführt werden.

Ansprechpartner bei Rückfragen ist für die Wohnhäuer der Lebenshilfe Ludwigshafen die jeweilige Hausleitung.

04.05.2020

Tolle Ideen und Initiativen - Großes Dankeschön an alle Spender!

Die Lebenshilfe Ludwigshafen freut sich in diesen Tagen über viel Zuspruch. So überraschte der Lions Club Rheinland-Pfalz/Saarland Ende April das Team der Geschäftsstelle in der Rheinhorststraße 38 mit einer Spende von 200 FFP2-Masken. Christine Corsino, Assistenz der Geschäftsführung, hat die  Paketlieferung mit den Masken entgegengenommen.

Mit einer kreativen Idee unterstützt die Schwester einer Bewohnerin des Hedy-Erlenkötter-Hauses die Einrichtung: Sie hat das Geschäft "Angela Mode" in Frankenthal (Bahnhofstraße 17) an der Seite, das die von ihr genähten Mund-Nasen-Masken verkauft. Das Schöne ist: Von jeder verkauften Maske kommen dem  Wohnhaus in Ludwigshafen 5 Euro zugute. Der große Bedarf an genähten, modisch ansprechenden Mund-Nasen-Abdeckungen sowie ein großes Geschick an der Nähmaschine hatten bei ihr zu dieser Idee geführt.

04.05.2020

Wie ist das Leben für Menschen mit Behinderung in Zeiten des Coronavirus?

Gerade für Menschen mit Behinderung stellt die jetzige Situation eine besondere Herausforderung dar. Als Teil der Risikogruppe mit Blick auf die Covid19-Infektionsgefahr ist zum Beispiel ihr Bewegungsradius derzeit stark eingeschränkt.

Wie gehen Behinderte mit dieser Situation um? Wie sieht ihr Alltag aus? Darüber berichtet die RHEINPFALZ in ihrer heutigen Lokalausgabe "Ludwigshafener Rundschau" (zum Lesen des Artikels bitte den Link öffnen und auf der Seite nach unten blättern) 20200504_Ludwigshafener Rundschau_Seite 15

28.04.2020

Impressionen: Mund-Nasen-Masken mit viel Liebe hergestellt

Bedingt durch die Einschränkungen infolge der Corona-Pandemia war es in der Integrativen Kindertagesstätte der Lebenshilfe ruhiger als sonst. Neben den Notbetreuungen und anderen Aufgaben, die jetzt angegangen werden konnten, haben die Erzieherinnen in den vergangenen Wochen aus gespendeten Stoffen auch Masken für Mitarbeiter und Bewohner der Lebenshilfe hergestellt.

In den Gruppenräumen entstanden "Werkstätten" für die einzelnen Arbeitsschritte: Zuschneiden, Stecken, Bügeln und Nähen. Wer schon nähen konnte, brachte es den anderen bei. Einige der „Neueinsteigerinnen“ entwickelten eine echte Leidenschaft, so dass sie über die Zeit des Maskennähens hinaus weiter dem „Nähen“ nachgehen wollen.

Weitaus mehr als 500 der begehrten und dringend benötigten Mund-Nasen-Masken sind es inzwischen geworden. „Insgesamt ist die Nähwerkstatt für uns ein guter Kontrast zum derzeitigen Alltag mit all seinen neuen Nachrichten und Regelungen“, so die einhellige Meinung.

 

Stellvertretend für die Kolleginnen sind auf den Bildern zu sehen (von links): Sabine Kühl, Kirsten Kluger, Ofelia Araque-Hamel und Verena Dörr (Bild rechts)

 

 

22.04.2020

Aktualisierte Voraussetzungen für die Notbetreuung in der Kita

Laut aktuellem Beschluss des Landesamtes für Soziales ist der Beruf nicht mehr das entscheidende Kriterium für die Inanspruchnahme der Notbetreuung. Es gelten nun die Voraussetzungen, dass

  1. eine häusliche Betreuung nicht oder nur teilweise möglich ist.
  2. für die Kinder ein besonderer Unterstützungsbedarf vorliegt (wegen besonderer familiärer und anderer Gegebenheiten.)

Zu Punkt 1, infrage kommende Berufsgruppen:

  • Berufsgruppen, deren Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung des Staates und der Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind, und zwar derzeit unabhängig davon, ob ein oder beide Elternteile diesen Berufsgruppen angehören. Zu diesen Gruppen zählen beispielsweise Angehörige von Gesundheits- und Pflegeberufen, Polizei, Rettungsdienste, Justiz und Justizvollzugsanstalten, Feuerwehr, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher oder Angestellte von Energie- und Wasserversorgung. Dieser Katalog ist nicht abschließend. Für die Versorgung der Bevölkerung wichtig können auch andere Berufsgruppen sein. Dies kann beispielsweise auch für Angestellte in der Lebensmittelbranche zutreffen.
  • Grundsätzlich gilt die Notfallbetreuung für die in § 6 Abs. 1 Nr.2 der Dritten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland Pfalz aufgeführten Personengruppen.

Die Integrative Kindertagesstätte (IKTS) Sonnenblume bietet außerdem für ausdrückliche Notfälle eine Notbetreuung auch an Wochenenden und Feiertagen. Bitte melden Sie sich bei Bedarf telefonisch bei: Frau Christine Groß, Leitung Integrative Kindertagesstätte Sonnenblume, Telefon 0621 / 67 123-20.

20.04.2020

Ambulanter Pflegedienst nimmt wieder Neukunden auf

Der ambulante Pflegedienst der Lebenshilfe Ludwigshafen nimmt wieder Neukunden für Pflegeleistungen und Hauswirtschaftsleistungen an. Auch für Leistungen nach SGB V (Behandlungspflege) sind Kapazitäten vorhanden.

Die telefonischen Beratungseinsätze nach § 37.3 SGB XI werden für Neu- und bestehende Kunden weiter durchgeführt. Hierzu kann die Unterschrift des Versicherten dem Pflegedienst per Fax (an: 0621 6712391 ) oder per E-Mail (an: ramona.badey@lebenshilfe-lu.de) übermittelt werden. Alternativ zur Unterschrift kann der Pflegedienst einen Vermerk zur Coronavirus-Pandemie tätigen. Die Möglichkeit zu dieser Telefonberatung ist bis zum 30. September 2020 festgesetzt. Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen mit: Ramona Badey, Pflegedienstleitung, Telefon 0621 6712391.

16.04.2020

 

06.04.2020

Telefonberatung des ambulanten Pflegedienstes startet

Ab sofort bietet der ambulante Pflegedienst der Lebenshilfe Ludwigshafen/Rhein bestehenden und neuen Kunden telefonische Beratungseinsätze nach
§ 37.3 SGB XI an. Die Unterschrift des Versicherten kann dem Pflegedienst per Fax (an: 0621 6712391 ) oder per E-Mail (an: ramona.badey@lebenshilfe-lu.de) übermittelt werden. Alternativ zur Unterschrift kann der Pflegedienst einen Vermerk zur Coronavirus-Pandemie tätigen. Die Möglichkeit zu dieser Telefonberatung ist bis zum 30. September 2020 festgesetzt. Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen mit: Ramona Badey, Pflegedienstleitung, Telefon 0621 6712391.

Der Ambulante Pflegedienst der Lebenshilfe Ludwigshafen/Rhein erhält weiterhin vermehrt Anfragen von Neukunden. Für Leistungen nach SGB V (Behandlungspflege) sind noch Kapazitäten vorhanden. Nicht möglich ist derzeit die Aufnahme von Neukunden für Pflegeleistungen und Hauswirtschaftsleistungen.

06.04.2020

"Wir bleiben zu Hause"

"Wir bleiben zu Hause" - neuerdings ist am Hedy-Erlenkötter-Haus, einem Wohnheim der Lebenshilfe Ludwigshafen/Rhein, das bunte Plakat mit diesem Aufruf zu sehen.

Die Bewohner*innen haben es gruppenübergreifend gemalt. Gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen rufen sie ihre Mitmenschen dazu auf, sich weiter an die Ausgangsregeln zu halten.

06.04.2020

Wann welche Maske tragen - gut erklärt

Im Internet und den Sozialen Medien kursieren viele Inhalte zur Covid-19 Pandemie. Mal mehr, mal weniger wahr oder nützlich. Ein positiver Beitrag ist das nebenstehende Bild, eine Veröffentlichung der Schwäbischen Zeitung auf ihrer Internetseite. Es erklärt anschaulich, welche Maske wann einzusetzen ist.

03.04.2020

"Wenn es plötzlich kein Toilettenpapier mehr gibt"

Von Dr. Angelika Hoffmann, Vorstand der Lebenshilfe Ludwigshafen e.V.

Unser Sohn Thomas lebt in der Wohngruppe (WG) Melm 1. Als die Infektionswelle mit dem Coronavirus Covid-19 Ende Februar kam, machte ich mir noch keine Sorgen wegen der Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikel. Ich machte mir auch noch keine Gedanken, als in der Presse von Hamsterkäufen berichtet wurde.

Auf Nachfrage in der Wohngruppe erfuhr ich von den Mitarbeitern der WG, dass sie bei Einkäufen immer nur eine Packung Toilettenpapier mitnehmen durften. Dies war für den Gesamtverbrauch der WG in keinster Weise ausreichend. Daher wollte ich für die WG Toilettenpapier besorgen. Um die Abstandsregeln sicher einhalten zu können, ging ich spät abends einkaufen und fand in mehreren Geschäften nur leere Regale vor. Ich fragte eine der Verkäuferinnen, wann die nächste Lieferung käme. Sie nannte Tag und Uhrzeit, wies aber darauf hin, dass mit einem Käuferansturm zu rechnen sei.

Auch der Versuch, online zu bestellen, war erfolglos. Über den Mangel an Toilettenpapier in der WG wurde der Firma Essity Operations Mannheim GmbH, bekannt noch unter dem Namen Zellstofffabrik, berichtet. Und am 03. April wurde uns vom Security Leader der Firma, Emil Kemmerle, eine überwältigende Menge an Toilettenpapier und Küchenrollen überreicht.

Damit war der Mangel an Toilettenpapier in unserer WG beendet. Wir bedanken uns sehr herzlich für diese unverhoffte Unterstützung und spontane Spende der Firma Essity.

31.03.2020

Individuelle Assistenzen ruhen bis auf Weiteres

Individuelle Assistenzen ruhen bis auf Weiteres, sofern es sich inhaltlich um Freizeitgestaltung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben handelt bzw. die Einhaltung der empfohlenen Sicherheitsvorkehrungen nicht möglich ist. In Einzelfällen ist das Vereinbaren einer Ausnahmeregelung denkbar, bitte nehmen Sie bei Bedarf Kontakt mit uns auf (Telefon 0621 / 300128-80).

26.03.2020

Initiative zum Nähen von Mund- und Nasenmasken gestartet

Mund-Nasen-Masken sind in diesen Tagen nicht so leicht zu bekommen. Damit uns am Ende vor allem in den Wohnhäusern nicht "die Luft ausgeht", damit Bewohner*innen und Mitarbeiter*nnen, die noch Kontakt haben, einen gewissen Schutz haben, suchen wir Freiwillige, die uns beim Nähen von Mund- und Nasenbedeckungen helfen oder Nähmaterial spenden.

Wer hat Zeit und kann nähen?

Zum Nähen eines Maskenmodells wird dieses Material benötigt:

  • Zwei 90 cm lange und 2 cm breite Stoffstreifen (kochfeste Baumwolle)
  • Zwei 17 cm lange und 2 cm breite Stoffstreifen (kochfeste Baumwolle)
  • Einen 15 cm langen, dünnen und biegsamen Draht (z.B. Basteldraht, Pfeifenreiniger, Klemmdraht von Gefrierbeuteln)
  • 17 cm x 34 cm großes Stofftuch aus für Atmung durchlässigen, kochfesten Baumwollstoff (z.B. Stoffwindel, T-Shirtstoff, leichtes Baumwolltuch)Und so kann man prüfen, ob der Stoff für Atmung durchlässig ist:
    Tuch doppelt nehmen, dann dicht um Mund und Nase schließen, dann ein- und ausatmen
    Ist das Atmen ohne größeren Atemwiderstand möglich, ist das Material als Mundschutz geeignet!

Beispielhafte Näh-Anleitungen mit Schnittmuster gibt es auf https://naehtalente.de/atemschutz-naehen/
https://www.br.de/radio/bayern1/mundschutz-selber-naehen-100.html oder per Videoanleitung auf  https://www.youtube.com/watch?v=H4EIRTBuxO8

Sie haben fertig genähte Masken oder Material und möchten beides bei der Lebenshilfe Ludwigshafen (Geschäftsstelle, Rheinhorststraße 38, Ludwigshafen) abgeben?

Dann nehmen Sie vorher bitte Kontakt mit Frau Klein (Tel. 0621 67123-14) auf, sie nimmt Masken und Material entgegen.

Wir freuen uns über jede helfende Hand, vielen Dank.

24.03.2020

Notbetreuung in Kindergärten: geänderte Bedingungen

Die Bedingungen für die Notbetreuung von Kindern in Kindergärten haben sich geändert. Anbei finden Sie dazu das Informationsschreiben der Lebenshilfe Ludwigshafen/Rhein vom 24. März 2020. Bitte hier mehr lesen Information Coronavirus IKTS 24032020.docx

23.03.2020

„Hi, wir sind’s. Die Risikogruppe“

„Hi, wir sind’s. Die Risikogruppe“ so der Einstieg in einen Blog der ZEIT ONLINE unter dem Link https://blog.zeit.de/teilchen/2020/03/16/coronavirus-risikogruppen-vorerkrankungen-junge-erwachsene/ . Der Aktivist Raul Krauthausen und viele andere sensibilisieren hier, was es für Menschen mit Vorerkrankungen bedeuten kann, sich mit dem Coronavirus zu infizieren: Es kann den sicheren Tod bedeuten. Sein Appell: „Also halte dich an die Empfehlungen und rette Menschenleben – das von uns, aber auch von vielen anderen #Risikogruppen: Vorerkrankte Menschen mit anderen chronischen Erkrankungen. Du bist auch noch lange keine 60 und in der #Risikogruppe? Gib ihr ein Gesicht. Poste, rede drüber, lass dir helfen. Nutze diesen Hashtag. Join the band. Denn: Gestorben wird später. Viel später. Rock an roll, eure #Risikogruppe.“

18.03.2020
Offene Hilfen setzen Gruppenangebote und Reisen derzeit aus

Die Offenen Hilfen der Lebenshilfe Ludwigshafen/Rhein setzen ihre Gruppenangebote bis in den April hinein aus. Dies geschieht im Rahmen der Maßnahmen, mit denen die Verbreitung des Coronavirus eingedämmt werden soll. Dies gilt auch für die Reisenangebote gemäß aktueller Empfehlung der Behörden. (Kontakt Offene Hilfen: Fragen zu Kindern & Jugendlichen beantwortet Desiree Hoffmann unter Telefon 0621 / 300 128-61 und zu Erwachsenen und Senioren Nadine Willautzki unter Telefon 0621 / 300 128-71)

17.03.2020
Schließung der Tagesförderstätten im Zusammenhang mit Vorsorgemaßnahmen zum Coronavirus

Weitere Informationen erhalten Sie hier: Schließung Tagesförderstätten

16.03.2020
Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

der reguläre Betrieb unserer IKTS Sonnenblume bleibt zunächst bis zum 17.04.2020 geschlossen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: Informationen zum Coronavirus IKTS

16.03.2020
Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Sehr geehrte Angehörige, gesetzl. Betreuer und Besucher,

zum Schutz und zur „Vermeidung unnötiger Risiken“ unserer Bewohner und unserer Mitarbeiter*innen sind bis auf Weiteres leider keine Besuche möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

13.03.2020
Information zu Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor einer Ausbreitung des Corona-Virus

Sehr geehrte Eltern unserer IKTS Sonnenblume der Lebenshilfe Ludwigshafen,

am Montag, den 16.03.2020, bleibt aufgrund der Vorsorgemaßnahmen vor einer Ausbreitung des Corona-Virus, unsere Kita geschlossen.

Bitte informieren Sie sich weiterhin regelmäßig über unsere Homepage bezüglich dem weiteren Vorgehen.