Die Geschichte des Vereins

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1961 wird der Verein „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind, Ortsvereinigung Ludwigshafen/Rhein e.V." gegründet. In einem Zeitfenster von 12 Jahren entsteht ein Förderkindergarten, eine Tagesförderstätte und 1973 startet die Hausfrühförderung als Förder- und Beratungsangebot für Kinder mit Beeinträchtigung unter drei Jahren und deren Eltern.
1976 wird das erste Wohnhaus für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung in Ludwigshafen Oggersheim in der Mörikestrasse eröffnet. Es folgt das therapeutische Reiten für Kinder, 1978 wird die erste Zahnambulanz für Menschen mit geistiger Behinderung in Rheinland-Pfalz im städtischen Krankenhaus eröffnet.

Die 80-iger Jahre sind geprägt vom Neubau der Tagesförderstätte für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. Das Haus wird Modelleinrichtung des Landes Rheinland-Pfalz und Vorbild für viele Tagesförderstätten, die später im Land entstehen. In Oppau und Dannstadt werden neue Wohnhäuser geschaffen und es gibt erste familienunterstützende Angebote.

 

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Ein weiterer Meilenstein ist im Jahr 1991 die Eröffnung des Wilhelm-Hiemenz-Hauses in Maxdorf, ein Wohnhaus für Menschen mit schwerster Behinderung. Der Förderkindergarten wird 1993 durch eine Aufstockung erweitert und bietet nun auch Büroräume für die Geschäftsstelle. Zwischen 1996 und 1999 beginnt der Neubau für das fünfte Wohnhaus, die Stiftung wird gegründet und der Vereinsnamen in „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung" umgewandelt.

2002 wird das Kurt-Hahn-Haus eröffnet, damit entsteht in Maxdorf ein weiteres Wohnhaus für Menschen mit sehr hohem Unterstützungsbedarf. Gleichzeitig ziehen erste Bewohnerinnen aus einem stationären Wohnhaus in die eigene Wohnung. Das „Unterstützte Wohnen" begleitet und unterstützt heute mehr als 60 Menschen mit Behinderung in der eigenen Wohnung. Mit diesem Dienst hat die Lebenshilfe sich auf verändernde Bedarfe eingestellt und differenziert die Wohnangebote immer weiter aus. Die Offene Hilfen gGmbH nimmt 2005 ihre Arbeit in Büroräumen in der Rheinhorstrasse auf. Es entsteht ein vielfältiges Beratungs- und Unterstützungsangebot für Menschen mit Behinderung und Ihre Familien. 2010 wird aus dem Förderkindergarten Sonnenblume eine Integrative Kindertagesstätte. Eine Kindertagesstätte für alle Kinder!

Aktuell ist in Oppau als Ersatz für das alte Wohnhaus ein neues barrierefreies zu Hause für die Bewohner/innen entstanden. Hier gibt es nur Einzelzimmer mit angeschlossenem Sanitärbereich. Auch das Wohnhaus Dannstadt ist in Böhl-Iggelheim durch ein barrierefreies Wohnhaus ersetzt. Es leben hier 17 Menschen. Das Konzept sieht eine ambulante Wohngruppe für 8 Bewohner/innen vor. Außerdem sind 9 Einzelappartements entstanden.