Motorradtour

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Bereits freitags, am späteren Nachmittag, fanden sich die ersten Biker der Kuhle Wampen Vaganten auf dem Zeltplatz des Naturfreundehauses „Rahnenhof“ in Hertlingshausen ein. In aller Ruhe konnte man nun damit beginnen das Lager für das bevorstehende Wochenende zu errichten.

In etwa zeitgleich lag die abschließende Planung des OH-Teams für das Wochenende in den letzten Zügen. Die Fahrzeuge wurden fleißig beladen und die Verpflegung aller Beteiligten war ebenfalls gesichert.

Ein Teil der Mitarbeiter der Lebenshilfe stieß bereits am Freitagabend zu der Gruppe auf dem Zeltplatz des Rahnenhofs. Für den anderen Teil hieß es die „Ruhe vor dem Sturm“ genießen, denn samstags sollte es schon recht früh wieder weitergehen. Während die ersten Camper schon um 7 Uhr aufstanden, fanden sich in der Kindertagesstätte in der Rheinhorststraße gegen 8 Uhr die ersten Helfer der Lebenshilfe ein, um ein kleines Frühstück für Fahrer sowie Teilnehmer vorzubereiten.

Im Anschluss an die erste Stärkung des Tages wurden einige Mitfahrer zunächst mit entsprechender Motorradkleidung ausgestattet. Pünktlich gegen 11 Uhr wurde der erste Startschuss gesetzt. Die anwesenden Fahrer wurden samt Mitfahrern in vier Gruppen mit maximal sechs Fahrzeugen aufgeteilt. In einem Zeitabstand von zwanzig Minuten wurde nun Gruppe für Gruppe auf die Piste geschickt. Durch diese detaillierte Planung konnte man geschickt gesonderte verkehrsrechtliche Auflagen umgehen und entspannt losfahren.

Über Bad Dürkheim, Frankenstein und Hochspeyer ging es Richtung Johanniskreuz, wo das Café Nicklis für eine erste Pause genutzt wurde. Mit aufgeladenen Energiereserven ging es nun weiter durch das Elmsteiner Tal. Für die Befahrung dieses schönen Streckenabschnitts hat sich ein Mitglied der Kuhlen Wampen eingesetzt und eine Sondergenehmigung erwirkt, da sonst an Wochenenden ein Fahrverbot für Motorräder gilt. Durch diese Sondergenehmigung konnte der besonders schöne Teil der Strecke nun doch genossen werden.

Mit kurzem Zwischenstopp ging es dann weiter zum Rahnenhof, dem Zielpunkt der Ausfahrt. Dort angekommen wartete bereits das Verpflegungsteam der Lebenshilfe mit Gegrilltem und kalten Getränken. Hierbei ergab sich ein gemütliches Beisammensein, das dank vieler Gespräche aller Beteiligten wachsen konnte.

Am Ende des Tages, nachdem die teilnehmenden Mitfahrer abgeholt wurden, konnten die Dortgebliebenen noch ein paar schöne Stunden am Rahnenhof verbringen und die Musik von Liedermacher „Metulski“ genießen.

So klang ein gelungenes Wochenende für alle Beteiligten aus. Mit einem guten Gefühl konnte man sich verabschieden, die Heimreise antreten und sich schon wieder auf das nächste Jahr freuen.

Sebastian Geto

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